Tipps - Hund auf Fähre und Schiff

Tipps für den Wasser-Trip mit Vierbeiner

Siehe auch: Übersicht über Fähren mit Hund in Europa

Das Mitfahren von Hunden im Auto ist auf Fähren meist erlaubt. Mit der Betonung auf "Auto" und auf "meist". Nicht immer ist es möglich, mit dem Hund auf dem Schiffsdeck frische Luft zu schnappen oder ihn in die Schiffskabine mitzunehmen.

Allgemeine Tipps:

  • Wenn Sie die Option haben, Ihren Hund mit auf das Außendeck der Fähre nehmen zu können, stecken Sie sich rechtzeitig Hundekotbeutel ein, um gegebenenfalls Hinterlassenschaften des Hundes wegräumen zu können. 
  • Der Haustierausweis inklusive Belegen über (Tollwut-) Impfungen sollten griffbereit sein.

 

Manche Fähren mit großen Einschränkungen für Hunde

  • Erfragen Sie die konkreten Reisebedingungen bei der Fährgesellschaft bzw. beim Reiseanbieter.

  • Erkundigen Sie sich für den Fall der "Auto"-Pflicht, ob es wenigstens möglich ist, den Hund im Auto unter Deck zu besuchen.

  • Manchmal ist der Zutritt zu den Autodecks während der überfahrt offiziell nicht gestattet. Für kurze Fähr-Passagen im kühlen Schatten ist das je nach Hund vielleicht problemfrei. Wer aber längere Überfahrten im Mittelmeer vor sich hat, sollte im Vorfeld gut vergleichen. Eventuell ist eine andere Fährgesellschaft freizügiger.

Gerade bei warmen Sommertemperaturen ist die Grenze zur Tierquälerei und gesundheitlicher Gefährdung in einem geschlossenen Auto auf einer Fähre schnell erreicht. Ein Zugang zum Auto und die Versorgung mit ausreichend Wasser ist also das Mindeste, was in diesem Fall gewährleistet sein sollte!

Haustierausweis inklusive Belegen über (Tollwut-) Impfungen sollten griffbereit sein.

Konkrete Tipps für Fähren mit Hund in bestimmten Regionen:

 

Schiff-Modell am Strand des MeeresHunde auf Ausflugsbooten und Kreuzfahrt-Schiffen

Kreuzfahrtschiffe erlauben in der Regel keine Mitnahme von Hunden. In Sonderfällen und bei kleinen Gesellschaftshunden kann man aber versuchen, eine Ausnahme genehmigt zu bekommen. Man kann dies am ehesten für Arbeitshunde wie zum Beispiel einen Blindenhund erreichen.

Meist werden für Verbote ähnliche Gründe wie bei den Fähren angeführt, also Hygiene und Sicherheit. Die Detail-Regelungen unterscheiden sich trotzdem je nach Schiffsbetreiber. Frühzeitiges Erkundigen vor der Buchung der Reise ist in diesem Fall Trumpf.

Besser als bei den Langzeit-Trips auf dem Kreuzfahrtschiff sieht es bei Tagesausflügen auf Ausflugsbooten aus. Oft ist die Mitnahme eines Hundes erlaubt, in der Regel angeleint, eventuell ist aber auch ein Maulkorb erforderlich.

 

Hunde und das bewegte Meer

Manche Hunde sind Wasserratten. Aber das heißt noch lange nicht, dass sie nicht auf dem Meer seekrank werden können. Gerade vor längeren Fahrten sollte man das vorab vielleicht auf einem Ausflugsdampfer testen. Vom Tierarzt verschriebene Mittel gegen Reisekrankheit helfen leider nur manchmal. Sie ersparen im Idealfall einem empfindlichen Hund größere Qualen und den Autositzen zudem eine Komplettreinigung.

Generell gilt: Vor Reisen auf dem Schiff mit Hund sollte man frühzeitig, idealerweise vor der Buchung, die konkreten Bedingungen für die Reise beim Veranstalter erfragen.

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