
Generell ist Frankreich neben der heimischen Nord- und Ostsee vielleicht eines der beliebtesten Urlaubsänder für Reisen mit Hund. Kein Wunder, sagt man den Franzosen ja allgemein eine relativ große Toleranz und auch speziell eine gewisse Wertschätzung für Hunde nach. Das ist schon mehr als das, was man in manch südeuropäischem Reiseland gewohnt ist. Wir haben für Sie deshalb eine Reihe von Infos zu verschiedenen Themen für Ihren Frankreich-Urlaub zusammengestellt.
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Ferienhaus / Ferienwohnung mit Hund in Frankreich finden
Da schon in Deutschland eine Pflicht besteht, seinen Hund im Auto zu sichern, sollte das auch für den Frankreich-Urlaub mit Hund eine Selbstverständlichkeit sein. Ob mit den bekannten Hundegurten mit einem Hundegeschirr oder einer Transportbox. Beachten Sie für den Verbleib von Hunden in parkenden Autos bitte auch die Ferien-Hinweise zum Tierschutz in Frankreich.
Ein Hund muss wie in der EU üblich bei der Einreise entweder über einer zweifelsfrei lesbaren Tätowierung oder durch einen Mikrochip eindeutig identifizierbar sein. Wie in allen EU-Ländern auch, sollte ein Heimtierausweis mitgeführt werden. Eine gültige Tollwutimpfung ist ebenso Pflicht. Die Impfungen müssen mindestens 30 Tage vor der Einreise erfolgt sein und dürfen nicht länger als ein Jahr zurückliegen. Im Zweifel sollte man für eine Überprüfung und eventuell weitere notwendigen oder empfehlenswerte Impfungen bei dem Tierarzt seines Vertrauens vor Antritt der Reise rückversichern. Dies gilt vor Reisen in den gesamten Mittelmeerraum vor allem zur Hauptsaison auch über potentielle Gefährdungen für den Hund wie z.B. die Leishmaniose und Vorkehrungen dagegen.
Wer nicht gerade mit ganzem Rudel unterwegs ist, wird keine Schwierigkeiten damit haben, dass maximal 5 Tiere nach Frankreich eingeführt werden dürfen, die älter sind als 3 Monate. Untersagt ist die Einreise nach Frankreich für sogenannte Kampf- bzw. Listenhunde der 1. Kategorie. Dazu gehören nach Ansicht der Franzosen offensichtlich Hunde, die durch ihre Körpermerkmale den Rassehunden Pitbull, Boerbull, Mastiff und Doggen mit oder ohne Zuchtbuch zuzurechnen sind sowie alle mutmaßlichen Staffordshire Terrier, American Staffordshire Terrier, Tosa und ähnliche ohne in Frankreich gültigem Zuchtbuch.
Für Hunde der Kategorie 2 der Wach- und Verteidigungshunde wie
Rottweiler und andere gilt Maulkorbzwang und Leinenzwang. Sie dürfen
nur von Erwachsenen ausgeführt werden. Geburtszeugnis und ihr
Stammbaum müssen für sie unbedingt mitgeführt werden. Die Hunde müssen
zudem zumindest offiziell bei der jeweiligen Gemeinde angemeldet werden.
Sollten Sie mit einem Listenhund einreisen wollen, empfehlen wir
generell eine direkte Anfrage an die jeweilige Botschaft bzw. den
Tourismusverband, um den
manchmal komplizierten Regelungen genau entsprechen zu können. Dies gilt
auch für alle Hunde, die eine optische Ähnlichkeit mit Kampfhund /
Listenhund-Rassen haben.
Die vorliegenden Angaben wurden sorgfältig zusammengestellt. Trotzdem können wir aufgrund der sich ständig weiter entwickelnden gesetzlichen Detail-Verordnungen in der EU keine Gewähr für deren Richtigkeit übernehmen. Bitte beachten Sie hierzu die offiziellen Informationen der EU oder befragen Sie vor allem bei kritischen Fragen Ihren Tierarzt oder die entsprechende Botschaft bzw. das Konsulat.
Mehrwert für Südfrankreich-Fans mit sonngewöhnten Hunden schaffen Klimaanlagen in Auto und Hotel und schattige Ferienunterkünfte jenseits von Campingplätzen. Lange Spaziergänge kann man dort schließlich auch morgens oder in den kühleren Abendstunden machen. Ein Sonnenschutz am Strand ist bei längerem Aufenthalt im Süden ein Muss für den Vierbeiner.
Das insgesamt feuchtere Klima an der Küste mit oft frischen Sommern kann man westlich der Linie Bayonne-Lille finden. Generell ist die Atlantikküste in Frankreich nicht zuletzt deswegen ein beliebter Ferien-Klassiker gerade zu Hochsommerzeiten. Jedenfalls für Mensch und Hund, die eine kühle Brise ab und zu bevorzugen - zum Beispiel bei Ferien mit Hund in der Bretagne.
An anderen Teilen der Atlantikküste und im ländlicheren Bereich wird das zum Teil deutlich entspannter gesehen. Wer auf Nebenstrände und ruhige Ecken ausweicht, hat größere Chancen, mit seinem Hund schöne Plätze und freie Bewegung am Strand zu finden. Das gilt zum Beispiel auch für nicht überlaufene Küstenbereiche in Aquitannien im Südwesten Frankreichs. Und im weiten französischen Hinterland findet man mit etwas Geschick sowieso sein Plätzchen mit Hund.
Über unsere Ferienhaus / Ferienwohnung-Suchmaschine für Frankreich finden Sie detaillierte Beschreibungen, zum Teil mit Kundenbewertungen, zu einer großen Zahl an Ferien-Mietobjekten in Frankreich, in denen Hunde erlaubt sind.
Urlaub mit Hund in Frankreich
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