
Die Ostsee-Seite von Schleswig Holstein und die scheinbar unendlich lange Küste in Mecklenburg-Vorpommern versprechen jedes Jahr Küsten- und Strandurlaub für die unterschiedlichsten Touristen-Gruppen. Wer statt dem rauen Meer der Atlantikküste einen etwas "freundlicheren" Seegang bevorzugt, ist hier in der Regel richtig. Auch bei Hunde-Besitzern ist die Ostsee beliebt, neben Camping-Möglichkeiten locken hundefreundliche Ferienhäuser und Appartements an der Ostsee jährlich neue Gäste.
Zur Suche: Ferienhäuser / Ferienwohnungen mit Hund - deutsche Ostsee
Liste mit einer Reihe von Hundestränden an der Ostsee
Auch wenn die "offizielle" Ostsee viele Anrainer-Staaten kennt
wie Schweden, Finnland, Russland, Estland, Lettland oder Litauen:
Der klassische Ostsee-Urlaub für Deutsche findet in Deutschland,
Polen und Dänemark statt. (zu
Ferien-Angeboten Infos in Dänemark)
In Deutschland fängt die Ostsee quasi auch an. Die westlichste
Stelle liegt am Westende der Flensburger Förde bei Flensburg. Schöne
Ostsee-Städte der ehemaligen Hanse wie Lübeck, Wismar, Rostock,
Greifswald oder Stralsund sind an der gesamten Küste schmuck
herausgeputzt und lohnenswerte Ausflugs-Ziele. Im Hochsommer sind
allerdings Fußgängerzonen und Promenaden tagsüber meist sehr gut
besucht, sodass zumindest Hunde nach Ladenschluss in den
Abendstunden mehr Spaß beim Stadtbummel haben werden.
Die Ostsee ist reich an Inseln. Größere Inseln in der Ostsee sind neben Gotland und Öland in Schweden auch Rügen, Hiddensee, Fehmarn und Usedom sowie diverse dänische Inseln.
Inseln für Autofahrer - Wer mit Hund und viel Gepäck unterwegs ist, wird in der Regel auch auf Inseln nicht auf sein Auto verzichten. Wer sich und seinem von der Reise gestressten Hund längere Fähr- und Wartezeiten ersparen will, für den bietet sich zum Beispiel die Insel Fehmarn an, die an der Lübecker Bucht liegt und mit dem Festland über die Fehmarnsund-Brücke verbunden ist.
Ebenso mit einem Damm bei Stralsund und auch per Brücke mit dem Festland verbunden ist Rügen, die größte deutsche Ostsee-Insel, über die man übrigens auch oft positive Kommentare zum Thema Hund hört. Die Insel ist groß und hat relativ viel Platz und Freiraum am Strand für Hunde-Spaziergänge am Strand.
Die ebenfalls sehenswerte Insel Usedom besitzt wie Rügen eine ganze Reihe von schmucken Halbinseln. Zudem existieren dort auch viele Seen, was manchen Hunden ja deutlich mehr behagt als das salzige Meer.
Ebenso schön aber für Hunde nur eingeschränkt zu empfehlen ist Hiddensee. Ein Großteil der Insel gehört zum Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft, was verständlicherweise den Freiraum für Hunde eingrenzt. Benutzen Sie als Besucher In Nationalparks bitte nur die ausgewiesenen Rad- und markierten Wanderwege und führen Sie Ihren Hund immer an der Leine, um die wildlebenden Tiere nicht zu beunruhigen und die teilweise sehr trittempfindliche Pflanzenwelt zu schonen.
Das gilt übrigens auch auf einem kleinen Teil von Rügen, dem Nationalpark Jasmund bei den berühmten Kreidefelsen und in örtlichen Naturschutzgebieten an anderen Stellen der Ostsee und im Inland.
Hauptsaison für Urlauber ist an der Ostsee im Juli und August. Wer es sich zeitlich einrichten kann, hat gerade mit Hund natürlich am meisten Platz außerhalb der klassischen Ferien-Monate. Je größer, kinder- und familienorientierter ein Küstenort oder Strandabschnitt ist, desto weniger Bewegungsfreiheit hat Ihr Hund in der Regel. Gerade zur Hauptsaison ist an den meisten Hauptstränden der Küstenorte, verständlich durch den Trubel, von einer Hundeleinen-Pflicht auszugehen. Zum Teil bestehen dort auch zeitlich begrenzte Verbote für die Mitnahme von Hunden an bestimmte Strände.
Wer auf Nebenstrände und ruhige Ecken ausweicht, hat deutlich größere Chancen, mit seinem Hund schöne Plätze und freie Bewegung am Strand zu finden.
Die Wunsch-Küste selbst hängt dagegen mehr vom persönlichen Geschmack von Herrchen und Frauchen ab. Sandstrände, Steilküsten und Badebuchten wechseln sich ab. Eine Landschaft also, die für jeden Geschmack das Passende bietet.
Die Ostküste Schleswig-Holsteins und Jütlands ist durch Förden gekennzeichnet, schmale langen Buchten, die in Dänemark Fjord genannt werden. Die vorpommersche Küste dagegen ist mehr durch Boddenlandschaften geprägt. Bodden sind ehemalige Inseln, die durch Anschwemmen von Sand von der Natur durch schmale Landbrücken miteinander verbunden wurden.
Von der Ostseite der Lübecker Bucht bis zum Fischland erstreckt sich die Mecklenburgische Ostseeküste. Zu Küstenformen gehören dort sowohl Steilküsten, an denen man übermütige Hunde zur Sicherheit anleinen sollte wie auch von Wald und Dünen umgebene Strände.
Liste mit einer Reihe von Hundestränden an der Ostsee
Man sollte möglichst vor einem Urlaub Hotels auf ihre Hunde-Freundlichkeit prüfen. Auch hier gilt: Je größer, kinder- und familienorientierter ein Küstenort oder Strandabschnitt ist, desto mehr ist in der Regel der Hunde-Freiraum eingeschränkt. Passende Hotels findet man dort oft nur eingeschränkt. Privatunterkünfte und Pensionen sind natürlich eine weitere Option, die man unter "Hund erlaubt" Gesichtspunkten abklappern kann.
Relativ einfach zu recherchieren sind dagegen hundefreundliche Ferienwohnungen und Ferienhäuser an der Ostsee.
Über die Ferienhaus / Ferienwohnungs-Suchmaschine für die deutsche Ostsee finden Sie detaillierte Beschreibungen, zum Teil mit Kundenbewertungen, zu einer großen Zahl an Ferien-Mietobjekten an der Ostsee, in denen ein Hund erlaubt ist. Sie können hier ebenfalls Ferienhaus-Angebote in Dänemark durchsuchen. Angebote an der Ostseeküste von Polen finden Sie in der europaweiten Ferienhaus-Suchmaschine.
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Allgemeine Tipps für Ferien mit Hund