Ferien mit Hund in den Bergen

Der gemeinsame Wander-Urlaub mit Hund ist immer wieder ein besonderes Erlebnis. Viele Hunde blühen in ihrer natürlichen Umgebung förmlich auf und es ergibt sich im Vergleich zu den gewohnten kleinen Gassi-Runden eine ganz neue Balance im Verhältnis zwischen Mensch und Hund.

Apropos Balance. Wen es in den Ferien mit Hund in die Berge zieht, der kann in der Regel auf die Instinkte seines Hundes vertrauen. Der Vierbeiner ist meist viel trittsicherer als der Mensch. Somit sind für körperlich fitte Hunde auch Touren in höheren Berg-Regionen durchaus möglich.

Trotzdem sollten Sie vor allem bei Ferien-Touren in hohen Berglagen vorab sichergehen. Tourismusbehörden, örtliche Wandervereine oder die Bergrettung informiert sie auf Nachfrage darüber, ob bestimmte Wegstrecken auf Grund der Beschaffenheit oder den aktuellen Witterungsbedingungen nicht für die Mitnahme eines Hundes geeignet sind.

 

Berg-Übernachtung mit Hund

In den klassischen Berghütten in hochalpinen Lagen mit ihrem begrenzten Komfort ist es leider nur selten möglich, Hunde zum übernachten mit in die Hütte zu nehmen. Meist verfügen die größeren Hütten dort nur über gemeinschaftliche Schlafsäle und erlauben unter anderem deswegen keine Haustiere. Alternativen sind in diesem Fall lange Tagestouren von einer Pension oder von einem Ferienhaus aus. Bei gewerblich geführten Berghütten in mittleren Berg-Lagen gibt es zudem öfter auch Einzelzimmer, womit die Wahrscheinlichkeit steigt, dass Hunde erlaubt sind (vorher erkundigen!).

 

Mit Hund unterwegs in den Bergen

Auch in höheren Regionen in den Bergen trifft man abhängig von der Jahreszeit und der Touristendichte noch relativ viel Wild an. Anders als im Forst sind die Tiere manchmal gegenüber Hunden noch unbefangener.

Zum Schutz des Wildes und auch des Hundes sollte dieser in gefährdeten Bereichen unbedingt an der Leine geführt werden. Sowohl um den Jagdtrieb des Hundes kontrollieren zu können als auch um zu vermeiden, dass der Hund sich verletzt. Die frei lebenden Tiere kennen ihr Revier besser und können sich mit hohem Tempo auch im Umfeld von Geröllhalden und steilen Abhängen sicherer bewegen als der wenig geübte Hund.

Um auf schmalen Pfaden keine anderen Wanderer in Gefahr zu bringen bzw. zu erschrecken, sollte prinzipiell nur ein sozial verträglicher Hund mitgenommen werden. Es ist schon mehr als einmal passiert, dass ein aggressiver Hund an unübersichtlichen Stellen weit vorausläuft und andere Wanderer durch sein Verhalten gefährdet.

Immer gut, aber in den Bergen noch wichtiger: Erste-Hilfe Materialien für Mensch und Hund sowie ausreichend Futter und Wasser mitnehmen und das Tier nicht überfordern. So sollte man vor der großen Bergtour auf kleineren Ausflügen austesten, wo die individuellen Grenzen des Hundes liegen. Dann steht einer interessanten Wanderung oder einem längeren Urlaub für Mensch und Hund nichts mehr im Wege.

Wenn Sie noch eine passende Unterkunft in einem Ferienhaus oder einer Ferienwohnung in den Bergen suchen, finden Sie hier neben weiteren Ferien-Tipps auch passende Ferienhaus-Angebote, bei denen die Mitnahme eines Hundes erlaubt ist.

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Allgemeine Tipps für Ferien mit Hund